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marți, 10 ianuarie 2017

Die Reise ins Weisse


Vor unseren Augen läuft ein scwarz-weiß Film. Die Laubbäume haben einen starken Kontrast in den frisch verschneiten Wald. Wir befinden uns in das siebenbürgische Gebirge, Fogarasch (rum. Fagaras), genannt. Knapp 30 Minuten Autofahrt von Hermanstadt (Rumänisch: Sibiu) entfernt, liegt das urige Dorf, "Sebesul de Sus". Ein kleines Hirten- und Waldarbeiterdorf am Tal, wo der Kammweg der transsilvanischen Alpen, beginnt.
Wir wollen die nächsten 3 Tage in der "Suru" Hütte verbringen. Der Zugang vom Dorf zur Hütte dauert 3 Stunden auf Skitouren. Es gibt kein Autoweg oder Seilbahn, was für uns ein großes Plus ist. Noch erfreulicher sind die Schneebedingungen und die Wettervorhersage. Frischer Schnee und Sonnenschein, erwarten uns in die kommenden Tage.




Wir haben das Auto am Ende des Dorfes geparkt. Der Pfad zur Hütte ist gut markiert, am Anfang sehen wir mehrere Wege die in dem Wald reingehen, aber diese einigen sich sehr schnell zu einem einzigen. Die Pfade werden noch von Dorfbewohner benutzt um Waldholz mit den Pferden, für den Eigenverbrauch aus dem Wald herunter zu schleppen. Wir hören ihre Motorsegen in der Ferne. Es ist noch Brauch, in den Dörfer das die Leute mit Holz heizen.
Bald steigen wir höher und lassen die Laubbäume hinter uns, diese wandeln sich bald in Tannen um.
Wir sind spät aufgebrochen und dementschprechend werden wir wohl erst bei Einbruch der Nacht ankommen.


 Mit zunähmender höhe wirt der Pfad immer schmaler, der Tag immer dunkler und der Schnee immer größer. Wir machen  uns wenig draus das wir aus den Spuren im Schnee auch Bärentatzen erkennen. Der Bär ist oft zu finden in Rumänien. Sehr selten wird er gefärlich, meistens macht er einen weiten Bogen um die Menschen. Unsere Freunde haben heute früh, frische Schispuren hinterlassen, und spaaren uns ein teil der Antstrengung.
Das streifen der Steigfelle auf dem Boden ist das einzige Gereusch das, in dieser wundersch;nen wilden Stille, zu hören ist. Wir machen die Stirnlampen noch nicht an und freuen uns auf dem Schattigen Bild des Waldes am Abend.
Nach knapp 3 Stunden, erblicken wir durch den Wald, Weichnachtliche zierlichter . Die Suru Hütte erwartet. Die Freunde und der Hüttenwirt sind schon da.
Wir werden empfangen mit heißem Tee, selbsgebranter Schnapps und ein regelrechtes Festessen. Alles muss hier auf dem Rücken getragen werden und macht alles viel wervoller in unseren Augen und schmackhafter für unseren Gaumen.


Am nächsten Morgen nach dem wir ein  Superomlett gefrüstückt haben, versuchen wir zum ersten Mal bis zum Kamm Hochzulaufen. Der Schnee ist sehr groß, und um Lavinengefahren zu entgehen, müssen wir so viel wie möglich durch den Wald laufen. Die Bäume verschwinden langsam,  je mehr wir uns der 1800m Höhengrenze nähern.
Obwohl es unter null Grad draußen ist, läuft der Schweiss auf miner Stirn, denn das Spurenschlagen ist kein Kinderspiel durch den 1 Metere hohen Neuschnee.
An diesem Tag gehen wir nu bis knapp über die Waldobergrenze und bereiten die Spuren für nächsten Tag vor.
Der rest des Tages, spielen wir in den großen Pulverschnee und genießen ein paar herrliche Abfharten, sogar einmal bis unterhalb der Hütte durch den Waldpfad den wir gestern hochgelaufen sind.

Abends kommen noch andere Bergsteiger und es herscht eine heitere Stimmung, denn der Chefkoch Bogdan, hat sich wieder einmal extra Mühe gegeben und uns ein köstliches Abdendessen vorbereitet. "Sarmale" ist eine Rumänische Spezialität , es handelt sich um, in Kraut gewickeltes Mischfleisch vom Schwein und Rind, mit Reis und verschiedenen Kondimente, serviert mit Schmandt.

 

Am zweiten Tag, ist der Himmel blau und es liegt keine Wolke in Sicht. Wir steigen schnell auf den gestrigen Spuren, und kommen auf dem Sekundärkamm der bis ins Hauptkamm herüber geht. Wir wollen nichts riskieren, denn Gestern ist eine Lavine spontan, westlich von uns heruntergelaufen, mit einem großen donner. Das ist aber ganz normal so, wir wissen das mann den Berg sehr viel Respekt zeigen muss und das mann die Schneelage und die Umgebung gut kennen muss. Wir machen eine kurze Schneeanalyse und ziehen es vor eine Teil des Weges auf Steigeisen zu gehen. Es ist wundeschön.

Unter uns befindet sich das Flachland der Siebnbürgen ringsherum nur weiße massive Berge, glentzend in der Sonne. Der Glantz ist zwar schön, aber teilweise kommt er auch vom vereistem Schnee. Auf dem Hauptkamm weht ein starker Wind , die gefühlte Temperatur liegt unter -30 C. Ein paar von untz gehen weiter, der andere Teil muss auf dem Gipfelruhm verzichten. Es muss alles im Wohlfühl bereich bleiben.
Unter der 1800m Grenze herrscht eine andere Welt, es ist warm, der Schnee ist weich und es weht kein Wind. Wir spielen den restlichen Tag in der Wald gegend, wo dieser nicht dicht ist denn es gibt hier keine Lavinengefahr.

Abends ist es soweit das Jahr geht ins nächste herüber. Von unserer Höhe können wir die feiernden Städte und Dörfer bis weit beobachten. Das Lichtspiel um 12 ist fabelhaft, das kann man nicht beschreiben.
Früh gets doch ins Bett denn Morgen wollen wir noch ein Versuch machen auf dem Gipfel zu steigen.


Der Wind lässt aber nicht nach, ganz im gegnteil.  Wir steigen trotzdem weiter soweit es geht um das Atemberaubende Panorama und ein paar Abfahrten zu geniessen.  Wir sparen uns noch energie für die Abfahrt zum Auto, denn das Gepäck auf dem Rücken wird eine grüßere Belastung

Es war eine sehr schöne Tour wie es die Wildniss in den Rumänischen Bergen oftmals anbietet. Man trifft weit un breit Tage lang niemanden. Das Schilaufen ist ers in der Anfangsphase hier aber es wächst zunähmend zu. Man bekommt schon top Equipment zu Europastandard. Die Unterkunft und die Warmhärzige bewirtung bei der Suru Hütte war einsame Spitze.


Kostenfaktor liegen noch unterhalb des Europa Mittelwertes, zum einem da die rumänische wirtschaft noch nachzuholen hat und Dienstleistungen insgesammt günstiger sind. Zum zweiten, wie gesagt, da Bergsteigen ob im Sommer und besonders im Winter kein nationalsport ist und Kokurenz und Bedarf noch keine Preissteigerungen verrusacht haben.

Als Schlussvolgerung, muss man als Bergfreund und Schifahrer die Transilvanische Alpen, Fogarasch, einmal im Leben, kennen lernen. Sie sind zwar nicht immer leicht zu bezwingen, aber bieten jedes mal eine vielfache Belohnung für die Mühe an.

Razvan Morariu.
Sportsverrein.

Suru Hütte:
25 Schlaffplätze - 2 Zimmer
Höhe: 1450 m
Wirt und Koch: Ioan Bogdan
TEL: 0040746 652 135